Dienstag, 1. Oktober 2019   Kochen    

Rosmarin-Brot aus dem Omnia

Ich backe zuhause regelmäßig Brot, nach einem sehr einfachen Rezept. Als wir im Frühjahr mit Freunden in Italien waren, kam jemand auf die Idee, ich solle doch mal ein Brot im Omnia backen. (Für die, die nicht wissen, was der Omnia-Backofen ist: Omnia-Website)

Ich winkte ab, „ohne Waage wird das nichts.“ „Doch, das kriegst du bestimmt irgendwie hin.“

Also habe ich es sozusagen aus der la main probiert – und was soll ich sagen? Gelungen und saulecker! Seitdem backen wir unterwegs regelmäßig Brot im Omnia.

Zutaten

ca. 450 g Bio-Mehl
1/2 Teelöffel Trockenhefe
1 guter Teelöffel Salz (ca. 15 g)
3-4 Zweige frischer Rosmarin, kleingehackt
ca. 350 ml Wasser

Zubereitung

Vorab: Ob es nun grammgenau 450 g Mehl sind, die in der Schüssel landen, ist überhaupt nicht wichtig – man nimmt einfach etwas weniger als die Hälfte einer Kilopackung, dann passt das schon. Das gleiche mit der Wassermenge – der Teig sollte ungefähr die Konsistenz wie auf dem Foto haben. Ist er etwas flüssiger, auch kein Problem!

Alle Zutaten (außer dem Wasser) in einer großen Schüssel gut vermengen. Dann das Wasser dazugeben und alles mit einem Esslöffel so lange verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Kneten ist unnötig!

Anschließend deckt man die Schüssel mit einem Teller o. ä. ab und stellt sie an einen warmen Ort (z. B. in die Sonne hinter der Windschutzscheibe), bis der Teig aufgegangen ist und Blasen gebildet hat. Das dauert ungefähr vier bis sechs Stunden, je nachdem, wie warm der Teig steht:

Den Teig bugsiert man in den Omnia. Übrigens: Die Silikonform als Zubehör ist auf jeden Fall zu empfehlen. Man bekommt das Brot leicht aus der Form und sie ist anschließend ohne langes Schrubben wieder sauber.

Den Gasherd stellt man für 10 Minuten auf die höchste Flamme, dann regelt man herunter auf sehr kleine Flamme. Ist es windstill, dauert es jetzt noch ca. 40-45 Minuten. Je nach Wind und/oder Gasherd können die Zeiten variieren.

Ist es fertig, sieht das Brot so aus:

Knusprige Kruste, lockere Krume. Das noch warme Rosmarin-Brot einfach nur mit Butter bestreichen – mmmh!

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Mittwoch, 18. September 2019   Technik    

Probleme mit der Schiebetür-Zuziehhilfe beim T5

Unser Bulli hat an der Schiebetür eine Zuziehhilfe. Eigentlich super, aber die Tür musste trotzdem immer mit sehr viel Schwung geschlossen werden, damit die Zuziehhilfe überhaupt ansprang. 

Vor kurzem habe ich einen Tipp gelesen, wie man die Zuziehhilfe „kalibrieren“ kann: Mit dem Zündschlüssel überbrückt man die beiden mittleren Kontakte in der B-Säule – die Zuziehhilfe fängt dann kurz an zu arbeiten. Ob sie sich dabei wirklich kalibriert oder neu einstellt, weiß ich nicht, aber wir bilden uns ein, das wir seitdem viel weniger Kraft beim Schließen aufwenden müssen.

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Freitag, 23. August 2019   Unterwegs    

Campingplatz Artlenburg

Unsere Ansprüche an einen guten Camping- oder Stellplatz sind gar nicht so groß – Hauptsache am Wasser und drumherum viel Natur. Südlich von Hamburg gibt es einige solcher Campingplätze. Stover Strand an der Elbe und Brietlingen am Reihersee kannten wir schon, letztens waren wir in Artlenburg.

Die Wasserplätze dort sind wirklich umwerfend gelegen, zwischen Elbe und Hafeneinfahrt. Seltsamerweise scheinen sie bei den Dickschiffen nicht so beliebt zu sein, wir waren mit unserem Bulli zum Schluss die einzigen am Wasser. Kann natürlich aber auch daran liegen, dass die Nicht-Wasserplätze 5 Euro günstiger sind ;-)

Wer die Natur liebt, kommt hier voll auf seine Kosten: Man sieht Kanadagänse, Störche, Biber, Minks – und gelegentlich Schiffe. Schön, wenn man ein Fernglas dabei hat.

Der abendliche Einflug der Kanadagänse

Kanadagänse stehen zum Schlafen oft auf einem Bein
Ein junger Mink, der hier eigentlich gar nicht hingehört

Wegen eines Defekts wurde ein Stauwehr bei Geesthacht geöffnet, der Wasserspiegel der Elbe sank dadurch um 50 cm. Dies ist eins der wenigen Schiffe, die vorbeikamen …

Kontakt Große-Straße 1, 21380 Artlenburg, 0171 3712143, Website
GPS 53.378242, 10.482411
Karte Apple Maps | Google Maps
Preise Stellplatz am Wasser 15 Euro  (Stand 2019)
WC
Dusche  
Stromanschluss 3 Euro/Nacht
Hund 3 Euro/Nacht
Sonst Keinerlei Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe (man bekommt noch nicht mal ein Eis an der Rezeption!), aber demnächst soll ein Supermarkt in Artlenburg an der Bundesstraße eröffnen.
Bewertung Die Sanitäranlagen befinden sich in Containern, sind einfach, aber sauber. Auf den Wasserstellplätzen erlebt man Natur pur – wir kommen wieder.

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Dienstag, 18. Juni 2019   Zubehör    

Trinkflasche und Multitool

Ich habe gefühlt sämtliche Alu-/Edelstahl-Trinkflaschen ausprobiert, die es gibt. Angefangen mit denen aus der Schweiz, die – wie ich feststellte – mit einer Schicht (vom Hersteller euphemistisch „EcoCare“ genannt) ausgekleidet sind, die zumindest bei meinen Flaschen regelmäßig abblätterte. Außerdem ist der Hals so eng, dass sie nur schlecht zu reinigen sind. Von verschiedenen anderen Anbietern gibt es Edelstahlflaschen mit einem sehr weiten Hals – die sind gut zu reinigen, aber eher unpraktisch, wenn man daraus trinken will. Ganz abgesehen davon, dass der Verschluss bei meinen Exemplaren nicht immer 100% dicht ist. Zwischendurch hatte ich mal eine Edelstahlflasche mit Kunststoff-Trinkverschluss, die war auch nicht ganz dicht, und dazu schmeckte alles ein wenig nach Kunststoff.

TrinkflascheLetzte Woche habe ich zufällig die perfekte Flasche für mich gefunden: die Lurch Thermosflasche, die gar nicht wie eine Thermosflasche aussieht. Sie ist aus doppelwandigem Edelstahl, hat einen Hals, der gerade weit genug ist, dass man bequem daraus trinken, sie aber auch gut reinigen kann. Der Verschluss hält selbst bei kohlensäurehaltigen Getränken dicht. Und was kalt ist, bleibt dank der Doppelwand tatsächlich einige Stunden (laut Hersteller bis zu 12) kalt – warme Getränke habe ich bei diesen sommerlichen Temperaturen noch nicht ausprobiert ;-)

Es gibt sie in verschiedenen Farben mit 0,5l und 0,75l Inhaltsvolumen. Die kleinere ist so handlich, das ich sie praktisch immer dabei habe – eine absolute Empfehlung!

Perfekt designt  

Multitool

Ist man mit einem Camper unterwegs, kennt man das: Am Tisch hat sich eine Schraube gelöst, die Heckleuchte ist ausgefallen, der kleine Ast muss abgesägt, der Draht durchgeknipst werden usw. usf. Für all das braucht man Werkzeug, am besten ein Multitool.

SwissToolMeer oder Berge, Kaffee oder Tee, Victorinox oder Leatherman – es gibt viele dieser Glaubensfragen, bei denen es letztendlich nur um persönliche Vorlieben geht. Ich habe mich für das SwissTool X Plus Ratchet von Victorinox entschieden, weil damit sämtliche Werkzeuge (außer der Zange) bei geschlossenem Tool verwendet werden können. Die Tools von Leatherman, die ich mir angeschaut habe, sind wahrscheinlich nicht schlechter, aber man musste sie alle erst auseinanderklappen, um an die Werkzeuge zu kommen. Bei diesem SwissTool ist außerdem eine Ratsche und ein Bithalter mit je zwei Inbus-, Philips- und Torx-Bits dabei, die mit in die Ledertasche passen. Wenn man die Bits noch um vier eigene ergänzt, ist man unterwegs für die meisten Aufgaben gerüstet.

Victorinox gibt übrigens eine zeitlich unbeschränkte Garantie auf jeden Material- und Fabrikationsfehler. Von uns gibt es (nicht nur dafür) eine bedingungslose Empfehlung.

Unterwegs unverzichtbar  

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Mittwoch, 13. März 2019   Technik    

Rückfahrkamera nachrüsten

Unser Bulli hatte im hinteren Stoßfänger nachgerüstete Parksensoren. Leider war das dazugehörige Steuergerät vom Vorbesitzer nicht genügend gegen Feuchtigkeit geschützt und buchstäblich abgesoffen.

Da der Stoßfänger ohnehin ausgetauscht werden musste, flog das ganze Zeug raus. Statt neuer Parksensoren haben wir eine Rückfahrkamera in die Kunststoffleiste mit der Kennzeichenbeleuchtung eingebaut:

Die Kamera ist die AMPIRE KCN802 Farb-Rückfahrkamera (Amazon-Link). Es gibt sicherlich billigere Kameras, aber wir wollten kein Risiko eingehen, zumal sich der Einbau, oder genauer gesagt, das Ziehen der Kabel von hinten bis vorne zum Radio ziemlich aufwändig gestaltet.

An die Schrauben für die Halterung mit der Kennzeichenbeleuchtung kommt man, nachdem man die (Papp-)Verkleidung der Heckklappe entfernt hat.

Von da aus zieht man das Video-Kabel bis ins Armaturenbrett (wir haben gleich eine Schnur mitgezogen, damit wir es beim nächsten Mal einfacher haben), und das Stromkabel bis zur linken Heckleuchte. Bei unserem T5 ist die Rückfahrleuchte nicht getaktet, wir können den Strom direkt für die Kamera nutzen. Ist sie getaktet, braucht man noch einen Signalfilter.

Der Canbus-Adapter an unserem Radio hat ein Kabel für das Rückfahrsignal, das verbindet man mit dem entsprechenden Kabel des Autoradios, damit beim Einlegen des Rückwärtsgangs das Kamerabild angezeigt wird. Auf unserem Sony-Radio wird das Bild auch dann schon angezeigt, wenn das Radio gerade erst startet.

 

Fazit: Der Einbau hat zu zweit einen halben Tag gedauert, aber ich würde es sofort wieder machen. Es ist beim rückwärts Fahren, besonders da, wo Kinder herumlaufen, einfach sicherer.

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